04.03.2025

Hochvorschub für hohen Abtrag

CORMOL setzt für den Werkzeugbau auf Fräser von MAPAL

Fast jedes Stanzwerkzeug, das CORMOL herstellt, ist ein Unikat, und entwickelt, um höchste Leistung zu erzielen. Für große Volumina in herausfordernder Geometrie war CORMOL auf der Suche nach einer zuverlässigen und wirtschaftlichen Werkzeuglösung. Mit dem OptiMill-3D-HF von MAPAL hat der Formenbauer den dafür optimalen Fräser gefunden.

Das Bild zeigt einen Fräsbereich nach der Bearbeitung mit dem OptiMill-3D-HF
  • Das Bild zeigt einen Fräsbereich nach der Bearbeitung mit dem OptiMill-3D-HF
  • Auf dem Bild ist ein OptiMill-3D-HF von oben zu sehen
  • Mitarbeiter von ÁLAMO, CORMOL und MAPAL sind auf dem Bild zu sehen
  • Das Bild zeigt die Hochvorschubfräser OptiMill-3D-HF beziehungsweise OptiMill-3D-HF-Hardened von MAPAL
Seit über 60 Jahren ist CORMOL Cortantes e Moldes Lda mit Sitz in Águeda, Portugal, Experte bei der Herstellung von Stanzwerkzeugen für die Blechumformung. „Wir haben seit unserer Gründung im Jahr 1962 kontinuierlich investiert und uns ein großes Know-how aufgebaut“, sagt Geschäftsführer João Marques. So bietet CORMOL seinen Kunden Komplettlösungen an und stellt neben den Stanzwerkzeugen auch Prototypen, Ersatzteile und Prüfvorrichtungen her. „Für unsere Kunden fungieren wir häufig als Problemlöser – wir wollen nicht nur ein weiterer Lieferant, sondern ein langfristiger Partner sein“, betont Marques.
Das Bild zeigt einen Fräsbereich nach der Bearbeitung mit dem OptiMill-3D-HF
Das Bearbeitungsergebnis überzeugt: Der OptiMill-3D-HF erfüllt alle Maß- und Toleranzanforderungen.   ©MAPAL
Ein langfristiger Partner der Kunden zu sein ist ein Anspruch, den CORMOL mit MAPAL gemeinsam hat. Seit 2022 arbeiten beide Unternehmen zusammen. „Wir stehen ständig vor der Herausforderung, preislich und im Bereich der Lieferzeiten wettbewerbsfähig zu sein, ohne unsere hohen Qualitätsstandards zu beeinträchtigen“, so João Marques. Einsparpotenzial besteht bei der Herstellung der Stanzwerkzeuge vor allem in der Bearbeitungszeit. Komplexe Geometrien werden häufig in stundenlangen Prozessen gefräst. An diesem Punkt kam 2022 MAPAL ins Spiel. 

Herausforderung für CORMOL: Wettbewerbsfähig bleiben ohne Qualität zu beeinträchtigen

„An einigen Strukturbauteilen aus Baustahl mit einer Härte von 180 bis 195 HB müssen wir mit hohem Materialabtrag komplexe Geometrien erzeugen“, erläutert João Marques den Ausgangspunkt. Bei hohen Abtragsraten setzt CORMOL generell auf Fräser mit Wendeschneidplatten. Allerdings ist das aufgrund enger Geometrien und damit erschwerter Spanabfuhr sowie kleinen Eckenradien in einigen Fällen nicht möglich. „Wenn dieser Fall in der Vergangenheit auftrat, setzten wir statt Fräsern mit Wendeschneidplatte Torusfräser mit Eckenradius ein“, erinnert sich João Marques. Laut einer CAM-Simulation eines solchen Vorgangs an einem einzelnen Beispielteil wären für dieses Bauteil jedoch etwa 15 Stunden Bearbeitungszeit erforderlich gewesen.
Auf dem Bild ist ein OptiMill-3D-HF von oben zu sehen
Der Vollhartmetallfräser OptiMill-3D-HF von MAPAL ist speziell auf Hochvorschubbearbeitungen und große Zeitspanvolumina ausgelegt.   ©MAPAL
„Ob ein Werkzeug für uns die richtige Lösung ist, bestimmt die Kombination aus Standzeit, Materialabtragsrate und Werkzeugkosten – immer mit einem Fokus auf der Gesamtbearbeitungszeit“, fasst es João Marques zusammen. Wesley Reis, Mecatronic Engineer bei MAPALs portugiesischer Vertretung ÁLAMO schlug CORMOL vor, für diesen Einsatzfall den OptiMill-3D-HF Hochvorschubfräser von MAPAL zu testen. Er ist speziell auf Hochvorschubbearbeitungen und große Zeitspanvolumina, Anforderungen in der Stahlbearbeitung, ausgelegt. „Die spezielle Stirngeometrie unseres Fräsers sorgt dafür, dass er auch bei schwierigen Einsatzbedingungen prozesssicher arbeitet“, sagt Reis.

OptiMill-3D-HF mit vier Schneiden und Durchmesser von 8 mm als Fräser der Wahl

At CORMOL, the OptiMill-3D-HF with four cutting edges in a diameter of 8 mm was recommended. Thanks to the low number of cutting edges, the chip spaces are generously dimensioned. This ensures the safe removal of chips even with complex geometries. CORMOL can also use the milling cutter for long projections and in deep cavities. "We use the OptiMill for rough machining - the surfaces produced are not the decisive criterion here. But that all dimensional and tolerance requirements are met," explains Marques.
Employees of ÁLAMO, CORMOL and MAPAL can be seen in the picture
Successful team (from left): Wesley Reis (ÁLAMO), João Marques (CORMOL), Francesco Ingemi (MAPAL), Rui Moreira (ÁLAMO).   ©MAPAL
The MAPAL tool not only fulfilled these reliably in the first tests. The machining time was also convincing. "The OptiMilll-3D-HF mills all the intended geometries in just 75 minutes," Marques is enthusiastic. With the previous solution, the process had taken a whole 15 hours. In addition, the tool had to be changed during the process because it had reached the end of its service life. In this application, the OptiMill worked at a cutting speed of 120 m/min and a feed rate of 4,775 mm/min. In combination with a cutting depth of 0.144 mm, CORMOL thus achieved a significantly higher stock removal rate than with the previous tool from a competitor of MAPAL.

First collaboration between CORMOL and MAPAL in 2022

"With the MAPAL milling cutter we not only have a tool that is characterized by the highest performance, but also achieve a reliable process," says João Marques. Machining times have also been significantly reduced. "Not only in this application." adds Marques. Since the first tests in 2022, CORMOL has tested other MAPAL tools and implemented them in its processes.
The picture shows the OptiMill-3D-HF and OptiMill-3D-HF-Hardened high-feed milling cutters from MAPAL
MAPAL provides the OptiMill-3D-HF and OptiMill-3D-HF-Hardened high-feed milling cutters especially for hard and soft machining of steel. The tools impress with their very smooth running and process reliability.   ©MAPAL
The ÁLAMO team around Wesley Reis provides unlimited technical support. "Both the field service as well as our design engineers and the research and development department support CORMOL in the search for solutions in difficult cases or in optimizing processes and thus saving further processing times," emphasizes Wesley Reis. CORMOL also attaches particular importance to this. Because: "Our goal is to get the best out of every investment. In doing so, it is essential to receive qualified, technical support and to have a partner who helps us to master new challenges as well. We have found this partner in the area of cutting tools with MAPAL," says Marques.

About ÁLAMO:

In Portugal, MAPAL is represented by the company ÁLAMO Ferramentas. Portugal is home to a large tool and mould making industry with which ÁLAMO has an excellent network and distributes the MAPAL range there. Managing Director Rui Moreira founded the sales agency in 2009 in order to concentrate exclusively on the sale of the MAPAL tool and service programme. Other products, such as metering pumps, are offered on a smaller scale. The company is based in Marinha Grande and employs nine people who provide support for customers throughout the country. A second office is located in Oliveira de Azeméis.

Portrait Ostertag-Mathias

Contact

Mathias Ostertag Public Relations mathias.ostertag@mapal.com Phone: +49 7361 585 3566


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